Transformation zur nachhaltigen Tourismuswirtschaft

Die diesjährigen Gipfelgespräche von Oberösterreich Tourismus und Business Upper Austria standen unter dem Thema Transformation zur nachhaltigen Tourismuswirtschaft. Rund 130 Gäste aus der Tourismuswirtschaft, Hotellerie, Freizeitwirtschaft und weiteren Branchen kamen zusammen um das Thema zu diskutieren.

Clara und Holger durften das Programm mit einer Keynote und einem Workshop bereichern. 

Clara und Holger in ihrem Element

Gelebte nachaltige Tourismuswirtschaft fernab vom Greenwashing

Den Auftakt machte Holger mit einer Keynote, die nicht nur zum Nachdenken, sondern auch zum Handeln anregte: „100% nachhaltig – das glaubt kein Mensch“. Mithilfe von wissenschaftlichen Erkenntnissen veranschaulichte er, dass es Veränderung mit Hand und Fuß benötigt, um den Problemen, vor denen wir heute stehen, entgegenzuwirken. Anhand vieler Best Practices zeigte er wirkungsvolle Ansatzpunkte für gelebte Nachhaltigkeit im Tourismus auf. Das Ziel ist es, nicht in die allseits gefürchtete Greenwashing-Falle hineinzurutschen sondern wirklich an der Transformation mitzuwirken. 

Komplexe Themen mit Humor vermitteln – das können wir bei Tourism Impact.

Mit dem entsprechenden Wissen und Mut zum „Neu Denken“ kann der Tourismus noch eine Vorreiterrolle in gelebter Nachhaltigkeit einnehmen, so das Credo. 

Transformation als Kompetenz entwickeln 

Im Anschluss wurde das „Neu Denken“ gleich traininert. In ihrem Workshop „Transformation zur nachhaltigen Tourismuswirtschaft“ vermittelte Clara auf anschauliche Art und Weise, welche zentrale Bedeutung wünschenswerte Zukunftsvisionen für uns Menschen haben.

Dabei sind es Visionen und Bilder, die der viel zitierten „Transformation“ erst ihre notwendige Richtung geben und dafür sorgen, dass eine schrittweise, aber gezielte Veränderung in eine lebenswerte Zukunft stattfindet.

In ihrem interaktiven Workshop unterstrich sie, wie wichtig dabei eine Vielfalt an Weltbildern und Werten ist. Laut Clara müssen wir unseren Horizont für mögliche Zukünfte ausweiten, denn die Zukunft ist gestaltbar. Anhand von wissenschaftlichen Modellen veranschaulichte sie, dass Transformation ein Weg ist, auf dem gelernt und experimentiert werden darf. So ermutigte sie die Akteure der Tourismuswirtschaft, groß zu denken und gleichzeitig kleine Schritte in die gewünschte Richtung zu gehen. 

Interaktiver Futuring Workshop bei den Gipfelgesprächen

Von der Theorie direkt in Praxis

In 4 Gruppen haben die Teilnehmer die neu vermittelten Perspektiven gleich selbst angewandt, um den „Futuring-Muskel“ zu trainieren. Sie brainstormten über die Herausforderungen in Oberösterreich und diskutierten über passende Lösungen anhand von Praxisbeispielen.

Eines wurde beim Austausch der Teilnehmer deutlich: Die Veränderung beginnt im Inneren. Branchenübergreifend waren sich die Teilnehmer einig, dass sich die Tourismuswirtschaft einsetzen kann für mehr Wertschätzung, Sinnhaftigkeit und Kooperation.

Die Berge, die es zu versetzen gilt, sind in unserem Bewusstsein.

Reinhold Messner 

Gemeinsam die Transformation in eine lebenswerte Zukunft gestalten

Branchenübergreifende Blickwinkel am Podium

Zum Schluss durfte Clara am Podium gemeinsam mit Tourismus-Landesrat Markus Achleitner, Georg Emprechtinger (Team 7), Wolfgang Steiner (BIOhof Geinberg) und Herta Wiedlroither (Camp MondSeeLand) branchenübergreifende Blickwinkel zum Thema Nachhaltigkeit diskutieren.

Denn eines ist deutlich: Eine lebenswerte und nachhaltige Zukunft können wir nur gemeinsam gestalten.

Wenn wir an zukunftsfähige Transformation denken, denken wir oft sehr futuristisch. Doch eigentlich geht es oft vielmehr darum, alte Werte wieder aufleben zu lassen. Wir dürfen uns fragen, wie eine wünschenswerte Zukunft für uns aussieht. Und vielleicht ist das einfach eine Zukunft, in der wir uns selbst, einander, und die Natur wieder wertschätzen.

Clara Gulde, TOURISM IMPACT

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Zukunftsfähige Koordination von Nachhaltigkeitprozessen

Zukunftsfähige Koordination von Nachhaltigkeitprozessen

Holger und Clara waren unterwegs auf der Suche nach neuen Modellen für nachhaltige Entwicklungen in Destinationen. Fündig wurden sie dieses Mal in Voralberg. Dort hat Montafon Tourismus das Projekt „PIZ – Zukunftslabor für nachhaltigen Tourismus“ ins Leben gerufen, in dem gezielt an konkreten Herausforderungen gearbeitet und gemeinsam Lösungen entwickelt werden sollen.